Zuwendung des Bundes zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Höhe von vorläufig 1.114 660 Euro für die Gemeinde Ellenberg

Zuwendung des Bundes für ein Betreibermodell nach Nr. 3.2 der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes) in Höhe von vorläufig 1.114 660 Euro für die Gemeinde Ellenberg

 

Neben der gerade laufenden Umsetzung der umfangreichen Abwasserkonzeption für Hintersteinbach und Zwiebelhof mit begleitenden Maßnahmen und Kosten von ca. 2,0 Mio. Euro bei der die Gemeinde Ellenberg einen Zuschuss des Landes Baden-Württemberg (Bereich Wasserwirtschaft) in Höhe von 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben von 1,342 Mio. Euro bewilligt bekommen hat, wurde die geplante Beschaffung des Feuerwehrfahrzeugs LF 10 mit Kosten von ca. 360 000 Euro, bei der der Gemeinde Ellenberg zwei Zuwendungen des Landes in Höhe von 92 000 Euro (Z-Feu) und 100 000 Euro (Ausgleichstock) bewilligt wurden, in Auftrag gegeben.

Ebenfalls auf der Agenda stehen die zwei Baugebietserschließungen in Breitenbach und in Ellenberg ab Sommer 2020.

 

Einen weiteren Schwerpunkt stellt aber auch der weitere Breitbandausbau dar.

 

Wieder einmal ist die Gemeinde Ellenberg mit einem hohen Zuschuss von vorläufig 1.114 660 Euro des Bundes, dies entspricht 60% der beantragten zuwendungsfähigen Kosten, für den restlichen Breitbandausbau im Gemeindegebiet (sogenannte weiße Flecken) bedacht worden.

In diesem Zusammenhang darf ich allen danken, die die Gemeinde Ellenberg bei der umfangreichen Antragstellung und Bewilligung unterstützt haben, damit zeitnah auch die weiteren bisher unterversorgten Ortsteile und Wohnplätze in der Gemeinde Ellenberg an das schnelle Internet (Glasfaser bis ins Haus) angeschlossen werden können. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Bundestagsabgeordneten für die Bereitstellung der Mittel und für ihre Unterstützung unserer Gemeinde Ellenberg.

 

Nunmehr ist beabsichtigt, kurzfristig die weitere mögliche Kofinanzierung in Höhe von 40% beim Land Baden-Württemberg zu beantragen, um den restlichen Ausbau mit nahezu 100% Förderung, als eine der wenigen Kommunen im Ostalbkreis, auf den Weg zu bringen.

 

Des Weiteren sei erwähnt, dass es der Gemeinde Ellenberg ebenfalls gelungen ist, eine Förderung in Höhe von 50 000 Euro für Planungs- und Beratungsleistungen bewilligt zu bekommen, um die Maßnahmen umsetzen zu können. Der Auftrag wurde bereits an die Firma Geo Data aus Westhausen erteilt.

 

Zudem wird der Landkreis an zwei weiteren Gemeindegebieten seine überörtliche Backbone Trasse ausbauen, an die dann die Gemeinde seine Maßnahmen (Hausanschlüsse) anbinden kann.

Es handelt sich hierbei im nördlichen Tal um die Ortsteile Gerhof, Bautzenhof, Dietlesmühle und Schmalenbach sowie um die Verbindung beim Wasserturm Ellenberg nach Muckental um dort dann Muckental und Rothof anzuschließen.

Auch hier sei dem Landkreis für sein großes Engagement in unserer Gemeinde Ellenberg herzlich gedankt.

Für die in der Vergangenheit hohen finanziellen Aufwendungen für den flächendeckenden Breitbandausbau hat die Gemeinde mit dem Verband Komm.Pakt.Net, bei der Ellenberg wie die restlichen Gemeinden im Ostalbkreis Mitglied geworden ist, den notwendigen Pachtvertrag abgeschlossen, um so Pachteinnahmen generieren und eine Amortisation der getätigten Ausgaben erzielen zu können.

 

Ellenberg ist also auf dem besten Weg möglichst alle Hausanschlüsse im Gemeindegebiet, und dies wohlbemerkt bei 21 Ortsteilen und Wohnplätzen, zeitnah vollends mit schnellem Internet herstellen zu können.

Dies ist absolut herausragend und stellt einen Spitzenwert in Deutschland dar, denn die durchschnittliche Anschlussquote mit Glasfaser im Haus beträgt bundesweit bisher lediglich 4%. Die Versorgung mit Glasfaserhausanschlüssen ist für die Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde von großer Bedeutung, deutlich wird dies gerade auch in Zeiten der Corona-Krise.

 

Deshalb darf ich abschließend nochmals allen danken, die dazu beigetragen haben, dass Ellenberg bereits vieles umsetzen konnte und bitte die noch nicht versorgten Gebiete noch um etwas Geduld. Wir sind gemeinsam auf einem guten Weg!

 

Ihr

 

 

Rainer Knecht

Bürgermeister