Personen, die Symptome aufweisen, sollen weiterhin zu Hause bleiben und Kontakte meiden, bis feststeht, ob sie an Corona erkrankt sind. Personen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten 14 Tage nach Rückreise – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern als erste Anlaufstelle:

  • Zuständiger Hausarzt
  • Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis: 07361 503-1900
  • Ostalb-Klinikum Aalen: 07361 55-0
  • Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd: 07171 701-0
  • Anna-Virngrund-Klinik: 07961 881-0

Das Landratsamt Ostalbkreis wird weiterhin aktuell über die Entwicklungen informieren und seine Empfehlungen entsprechend anpassen.

Das Rathaus ist seit dem 4. Mai wieder eingeschränkt und unter Auflagen für den Publikumsverkehr geöffnet.

 

Bitte prüfen Sie dennoch im Vorfeld, ob Ihre Anliegen auch telefonisch oder per E-Mail erledigt werden können und Sie auf einen persönlichen Besuch auf dem Rathaus verzichten können.

Bei einem Besuch auf dem Rathaus soll der Zugang nur einzeln erfolgen.

Zum Schutz vor einer Übertragung des Virus wurden entsprechende Zugangsbeschränkungen festgelegt und Schutz- und Desinfektionsvorrichtungen angebracht.

 

Zum weiteren Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten wir Sie, beim Besuch im Rathaus Ihre Schutzmasken zu tragen!

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schreiben von Herrn Bürgermeister Knecht

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zunächst möchte ich mich bei Ihnen allen für die große Akzeptanz und für Ihre Geduld bezüglich der umfangreichen Einschränkungen des täglichen Lebens bedanken.

 

Die Städte und Gemeinden und die Landkreisverwaltung haben sich dahingehend verständigt, dass die Rathäuser schrittweise wieder geöffnet werden sollen.

Im Rathaus in Ellenberg wird deshalb ab Montag, 4. Mai 2020 der notwendige Publikumsverkehr eingeschränkt wieder ermöglicht.

Bitte prüfen Sie dennoch im Vorfeld, ob Ihre Anliegen auch telefonisch oder per E-Mail erledigt werden können und Sie auf einen persönlichen Besuch auf dem Rathaus verzichten können.

Bei einem Besuch auf dem Rathaus soll der Zugang nur einzeln erfolgen. Zum Schutz vor einer Übertragung des Virus wurden entsprechende Zugangsbeschränkungen festgelegt und Schutz- und Desinfektionsvorrichtungen angebracht.

Grundsätzlich wird darum gebeten, bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Husten oder Erkältung zu Hause zu bleiben. Gleiches gilt für Personen, die sich während der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben oder mit Personen Kontakt hatten, die erkrankt sein könnten.

 

Zum weiteren Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitte ich Sie, beim Besuch im Rathaus Ihre Schutzmasken zu tragen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Ansonsten wird darauf hingewiesen, dass aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie weiterhin im Internet auf der Homepage der Gemeindeverwaltung (www.ellenberg.de) veröffentlicht sind.

 

Bitte bleiben Sie auch in der Zeit der beschlossenen Lockerungen sehr aufmerksam und vorsichtig

und bleiben Sie alle gesund.

 

Ihr Bürgermeister

 

 

 

Rainer Knecht

Bund

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus:

Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr


Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Corona-Virus:

Telefon 030 18615 6187

Montag – Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr

Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu arbeitsrechtlichen Informationen:

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Informationen des Bundesarbeitsministeriums zur Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung:

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/lohnfortzahlung-bei-kinderbetreuung.html

 

Land

Infotelefon des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg:

0711 904 39555

täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr


Informationen des Kultusministeriums (Schul- und Kitaschließungen, Notfallbetreuung, Prüfungen): 

http://kmbw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

(Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Quarantäne, Kontaktdaten der Gesundheitsämter der Landkreise): 

http://www.kvbawue.de/praxis/aktuelles/coronavirus-sars-cov-2/

Bund

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus

(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):

Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr


Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Corona-Virus:

Telefon 030 18615 1515

Montag – Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr


Hotline zu Fördermaßnahmen:

Telefon 030 18615 8000

Montag – Donnerstag 9:00 – 16:00 Uhr


Hotline der KfW:

0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer)

Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr

Website der Förderdatenbank:

http://WWW.FOERDERDATENBANK.DE


Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstungen:

BAFA-Hotline: 06196 908-1444

E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de


Beantragung von Kurzarbeitergeld:

Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur


Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit:

Telefon: 0800 4555520


Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu Kurzarbeitergeld:

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/kurzarbeitergeld-wird-erleichtert.html

Informationen des Bundesfinanzministeriums zum Milliarden-Hilfsprogramm und

Schutzschild: 

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

 

Land

Wirtschaftsförderung L-Bank:

Telefon: 0711 122 2345

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:30 Uhr

Freitag 8:30 bis 16:00 Uhr


Bürgschaften L-Bank:

0711 122 2999

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:30 Uhr

Freitag 8:30 bis 16:00 Uhr

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an:

07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020), E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de

Pressemitteilung vom 30. April 2020:

 

Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen

Ergebnisse der Untersuchungen zur Entisolierung liegen vor

Wie angekündigt wurden am heutigen Donnerstag, 30. April 2020, Bewohnerinnen und Bewohner der LEA Ellwangen ärztlich untersucht, die laut den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts aus der üblichen 14-tägigen häuslichen Isolation entlassen werden könnten. Die Untersuchungen wurden von einem Ärzteteam durchgeführt, das vom Gesundheitsamt des Ostalbkreises zusammengestellt wurde.

„Die Untersuchungen konnten am frühen Nachmittag abgeschlossen werden“, informiert Landrat Klaus Pavel. „Erfreulicherweise sind bereits 199 Bewohnerinnen und Bewohner genesen und können aus der Isolation entlassen und damit aus der LEA verlegt werden. Bei zehn Personen wurde ein nochmaliger Abstrich veranlasst. Diese und die anderen Personen aus den Reihen derer, die Anfang April bereits positiv getestet wurden, bleiben weiterhin in der LEA Ellwangen in einem separaten Quarantänebereich wohnen.“ Die von Stadt und Landkreis verfügte Kontakt- und Ausgangssperre für die LEA Ellwangen gilt derzeit bis einschließlich 10. Mai 2020.

 

Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte gegenüber der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis angekündigt, bereits heute einen Teil der aus der Isolation Entlassenen in die Erstaufnahmestelle Giengen im Landkreis Heidenheim sowie am kommenden Wochenende nochmals rund 40 Personen zu verlegen. Die Verlegung von 29 Personen heute nach Giengen ist bereits erfolgt. Für das Wochenende ist – wie angekündigt – eine weitere Verlegung von etwa 40 Personen geplant. In Abstimmung mit dem landesweit für Verlegungen zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe werden weitere Verlegungen nach Giengen (Landkreis Heidenheim) sowie in die sogenannte vorläufige Unterbringung in andere Stadt- oder Landkreise zeitnah erfolgen.

  • Pressemitteilung vom 24.04.2020:

Landkreisverwaltung kehrt ab nächster Woche stufenweise zum Normalbetrieb zurück

In den vergangenen Wochen stand die Landkreisverwaltung trotz vielfältiger Corona bedingter Einschränkungen des täglichen Lebens als Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises nach Terminabsprache zur Verfügung. Angesichts der inzwischen erfolgten vorsichtigen Lockerungen der Corona-Beschränkungen durch das Land Baden-Württemberg wird das Landratsamt Ostalbkreis nun ab Montag, 27. April 2020 stufenweise wieder bis spätestens 8. Mai 2020 zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückkehren.

So sind in einem ersten Schritt in der Woche ab dem 27. April wieder alle Führerschein- und Zulassungsstellen in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd zu folgenden Zeiten geöffnet:

 

  • Zulassungsstellen Aalen und Schwäbisch Gmünd
    Montag – Mittwoch                   7:30 bis 14:00 Uhr
    Donnerstag                             7:30 bis 17:30 Uhr
    Freitag                                    7:30 bis 11:30 Uhr
  • Zulassungsstelle Bopfingen
    Dienstag                                 7:30 bis 14:00 Uhr
    Donnerstag                            7:30 bis 12:00 Uhr
  • Zulassungsstelle Ellwangen
    Montag und Mittwoch               7:30 bis 14:00 Uhr
    Donnerstag                            14:30 bis 17:30 Uhr
    Freitag                                    7:30 bis 11:30 Uhr
  • Führerscheinstellen Aalen und Schwäbisch Gmünd
    Montag – Mittwoch                   7:30 bis 14:00 Uhr
    Donnerstag                             7:30 bis 11:30 Uhr und von 14:30 bis 17:30 Uhr
    Freitag                                   7:30 bis 11:30 Uhr

 

Für den Besuch der Führerschein- und Zulassungsstellen wird empfohlen wird, weiterhin vorab Termine zu vereinbaren. Zwingend erforderlich ist dies allerdings nicht mehr. Aufgrund des zu erwartenden Besucherandrangs und der einzuhaltenden Abstands- und Hygienevorschriften kann es zu Wartezeiten kommen. Sofern die in den Räumen der Führerschein- und Zulassungsstellen zur Verfügung stehenden Serviceplätze und Wartebereiche belegt sind, müssen Besucher zur Wahrung der Abstands- und Hygienevorschriften vor den Führerschein- und Zulassungsstellen im Außenbereich warten.

Darüber hinaus sind alle weiteren Dienststellen des Landratsamts Ostalbkreis zu den üblichen Öffnungszeiten wieder zugänglich. Bis auf Weiteres sollte mit Blick auf die geltenden Abstandsgebote und Hygienevorgaben ein persönlicher Besuch dennoch nur im Ausnahmefall und nach vorheriger Terminvereinbarung oder in Notfällen erfolgen. Spätestens ab 8. Mai soll aber auch in diesen Dienststellen wieder der Normalbetrieb stattfinden.

Nachdem für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und beim Einkaufen in den Läden oder auf den Wochenmärkten das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ab 27. April 2020 verpflichtend vorgeschrieben ist, bittet die Landkreisverwaltung darum, auch beim Besuch der Dienststellen des Landratsamts eine entsprechende Maske zu tragen.

Die Städte und Gemeinden im Ostalbkreis werden in der Zeit zwischen 27. April und 8. Mai 2020 ebenfalls stufenweise wieder in den Normalbetrieb zurückkehren. Dies wurde zwischen Landrat Klaus Pavel und den Oberbürgermeistern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen vereinbart.

„Wir arbeiten daran, den von uns gewohnten Service baldmöglichst wieder uneingeschränkt bieten zu können. Angesichts der besonderen Ausnahmesituation bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass wir nur sukzessive und unter Einhaltung der gebotenen Sorgfalt den Normalbetrieb wieder hochfahren – vor allem, um den durch den wochenlangen Lockdown erreichten Erfolg nicht gleich wieder zunichte zu machen“, erläutert Landrat Klaus Pavel das geplante Vorgehen.

  • Pressemitteilung vom 24.04.2020:

Landrat, Klinik-Vorstand, Gesundheitsamt und Kreisärzteschaften rufen zu maßvollem Umgang mit den Lockerungen der Corona-Verbote auf

Nach dem wochenlangen Lockdown in ganz Deutschland haben sich Bund und Länder in der vergangenen Woche darauf geeinigt, erste Lockerungen zuzulassen. So erfolgten in Baden-Württemberg angesichts der aktuellen Ansteckungsrate erste Öffnungen im Handel, ab dem 4. Mai werden Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge wieder an die Schulen zurückkehren können. Um zu verhindern, dass die Zahl der Ansteckungen mit COVID-19 wieder steigt, ist all dies jedoch nur unter strengen Sicherheitsauflagen möglich.

Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Professor Dr. Ulrich Solzbach, die Leiterin des Ostalb-Gesundheitsamtes, Dr. Ulrike Bopp-Haas, und die Vorsitzenden der Kreisärzteschaften im Ostalbkreis, Dr. Sebastian Hock und Dr. Erhard Bode, appellieren jetzt in einem gemeinsamen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die ersten erreichten Erfolge im Kampf gegen das Corona-Virus nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Nach wie vor gelte es dringend, größte Vorsicht walten zu lassen und sich weiterhin an die Hygieneregeln, zu denen ab 27. April die Maskenpflicht gehört, sowie das Abstandsgebot zu halten. „Bitte lassen Sie uns das in den vergangenen Wochen Erreichte nicht durch allzu große Sorglosigkeit wieder aufs Spiel setzen! Einen Alltag, wie wir ihn aus Zeiten vor Corona kannten, wird es so lange nicht geben können, bis ein Medikament oder ein Impfstoff verfügbar ist“, so der gemeinsame Appell. „Eine zweite Infektionswelle würde zu einem weiteren großen Schaden für unsere Wirtschaft führen und damit Arbeitsplätze und Existenzen noch mehr gefährden.“

 

Bislang konnte eine Überlastung der Kliniken Ostalb verhindert werden. Patientinnen und Patienten mit COVID-19 erhielten in den drei Häusern in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd die notwendige angemessene stationäre und teils auch intensive Behandlung, sodass im Ostalbkreis wie auch bundesweit verglichen mit Italien, Frankreich oder Spanien deutlich weniger Todesfälle zu verzeichnen sind. „Natürlich ist uns bewusst, dass ein Lockdown keine dauerhafte Lösung sein kann. Es gilt, eine austarierte Lösung zu finden, die sowohl den Schutz unser aller Gesundheit als auch die Abminderung der wirtschaftlichen Folgen berücksichtigt“, betont Landrat Klaus Pavel. „Eine Lockerung mit Augenmaß, wie sie am Donnerstag dieser Woche zwischen den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern abgestimmt wurde, ist auch aus meiner Sicht sinnvoll. Eine maßvolle und stufenweise Rückkehr, verbunden mit einer laufenden Prüfung, wie sich diese Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirken, ist das Gebot der Stunde! Dass die Corona-Pandemie noch in vollem Gange ist, zeigt die große Zahl an COVID-19-Infektionen, die wir im Ostalbkreis innerhalb der letzten Woche in Pflegeeinrichtungen zu verzeichnen hatten.“

 

Gemeinsam rufen Landrat Klaus Pavel, Professor Dr. Ulrich Solzbach, Dr. Ulrike Bopp-Haas, Dr. Sebastian Hock und Dr. Erhard Bode deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich weiterhin in Geduld zu üben und sich diszipliniert an die Abstands- und Hygienevorschriften zu halten, damit die Einschränkungen der vergangenen Wochen nicht umsonst waren.

 

  • Pressemitteilung vom 24.04.2020:

Landratsamt kehrt stufenweise zum Normalbetrieb zurück:

Landwirte können Gemeinsamen Antrag weiterhin nur online stellen

Ab dem 27. April 2020 kehrt das Landratsamt stufenweise zum Normalbetrieb zurück. Landwirte, die ihren Gemeinsamen Antrag beim Geschäftsbereich Landwirtschaft noch nicht gestellt haben, können diesen allerdings auch weiterhin nur online über www.fiona-antrag.de stellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereiches stehen für eine telefonische Beratung zur Verfügung. Des Weiteren wird gebeten, den Antrag möglichst frühzeitig zu bearbeiten und nicht bis zur Ausschlussfrist am 15. Mai 2020 zu warten. Die vor dem Coronageschehen Mitte Februar versandten persönlichen Antragstermine gelten nicht mehr.

 

  • Pressemitteilung vom 22.04.2020:

Kommunale Gremiensitzungen können unter bestimmten Voraussetzungen ab Mai wieder stattfinden

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, werden die Ausschüsse des Kreistags ab Mai bei Bedarf wieder im Aalener Landratsamt öffentlich vor Ort tagen. Damit die notwendigen Sicherheitsabstände zwischen den Ausschussmitgliedern gewahrt und die erforderlichen Hygienemaßnahmen auch für teilnehmende Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden können, werden die Ausschüsse bis auf Weiteres im Großen Sitzungssaal des Landratsamts in der Stuttgarter Str. 41 zusammenkommen.

Dieser ist für 73 Kreistagsmitglieder vorgesehen, bietet separate Plätze für Pressevertreter und verfügt außerdem über ein zweireihiges Podium für den Vorsitzenden und die Verwaltung. Platz für Gäste bietet die große Tribüne, die über den 1. Stock separat zugänglich ist. „Die Größe der Ausschüsse variiert zwischen acht und 28 Mitgliedern, sodass wir uns im Großen Sitzungssaal mit ausreichendem Abstand verteilen können“, erläutert Landrat Klaus Pavel das angedachte Vorgehen. Gesorgt werde auch für ein ausreichendes Händedesinfektionsangebot und Mund-Nase-Schutz. Der Kreistag als Gesamtgremium wird sich vorerst nicht persönlich treffen.

Mit den Oberbürgermeistern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden im Landkreis hat sich der Landrat dahingehend abgestimmt, dass mit den entsprechenden Abstands- und Hygienemaßnahmen auch in den Kommunen wieder Gremiensitzungen stattfinden können. Als geeignete Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos mit COVID-19 gelten ausreichend große Räume, die Beachtung der bekannten Abstandregeln von mindestens 1,5 Metern und ausreichende Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel sowie gegebenenfalls weitere Schutzvorkehrungen wie das Tragen von Mund-Nase-Schutz.

„Dies ist ein kleiner Schritt zurück in den Alltag und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung“, so Landrat Klaus Pavel. „Denn es können schließlich nicht alle Entscheidungen per Eilentscheidung durch den Bürgermeister oder den Landrat oder im Wege des Umlaufverfahrens getroffen werden.“

 

  • Pressemitteilung vom 17.04.2020:

     

    Stadtverwaltung verlängert Ausgangs- und Kontaktsperre für Bewohnerinnen und Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen

    Am Sonntag, 5. April 2020, hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Landratsamtes Ostalbkreis auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen angeordnet. Die Ausgangssperre war bis 19. April befristet. Anlass für die Anordnung waren sieben infizierte Personen in der LEA innerhalb weniger Tage.

    Im Nachgang zur Verfügung der Ausgangssperre wurden in den vergangenen Tagen alle rund 200 Beschäftigten der LEA sowie alle 587 Bewohnerinnen und Bewohner mittels eines Abstrichs auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis der vom 6. bis 8. April sowie der erneuten Testung diese Woche ist, dass Stand heute insgesamt 313 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. Bei den Testergebnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten 30 positive Ergebnisse verzeichnet werden.

    Aufgrund der hohen Fallzahlen innerhalb der LEA hat die Stadt Ellwangen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Ostalbkreis unter Abwägung aller Maßnahmen, die zur Eindämmung der Erkrankungen in der Einrichtung erforderlich und angemessen sind, eine weitere Ausgangs- und Kontaktsperre angeordnet.

    Die Ausgangssperre gilt ab 20. April und ist zunächst bis einschließlich 3. Mai 2020 vorgesehen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird weiterhin von Einsatzkräften der Polizei im Drei-Schicht-Betrieb überwacht. Ende nächster Woche soll eine erneute Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie dem Personal der LEA stattfinden, um Gewissheit über den Bruch der Infektionskette zu erhalten.

  • Pressemitteilung vom 16.04.2020:

 

Umfangreiche Corona-Testungen im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Ellwangen erfolgt

Aufgrund bestätigter Corona-Infektionen im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Ellwangen wurden am Sonntag, 5. April 2020 Corona-Abstriche bei Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entnommen. Die Probeentnahmen der 39 Bewohner und 36 Mitarbeiter erfolgte durch die Coronaschwerpunktpraxis MVZ Westhausen, Herrn Dr. Friedrichson. 23 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: 20 Bewohner und 3 Mitarbeiter. Vier der infizierten Bewohner mussten zur stationären Behandlung ins Klinikum verlegt werden. Zwei der an COVID-19 erkrankten Bewohner sind verstorben.

Um festzustellen, ob sich in den vergangenen Tagen weitere Personen infiziert haben, wurden am Dienstag, 15. April 2020 alle negativ getesteten Personen erneut abgestrichen, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist. Die erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner befinden sich innerhalb der Einrichtung in häuslicher Isolation.

 

Landrat Klaus Pavel ist besorgt: „Wir sind in großer Sorge, was die Alten- und Pflegeheime im Ostalbkreis angeht. Das Coronavirus ist gerade für ältere und kranke Menschen hochriskant, daher gilt es weiterhin, diese Personengruppe streng zu schützen.“ Aus diesem Grund werden bei bestätigten Infektionen Testungen in größerem Umfang durchgeführt. „Wir müssen alles dafür tun, um die Infektionsketten in den Alten- und Pflegeheimen zu durchbrechen, nur so können wir eine Ausbreitung des Coronavirus in den Einrichtungen stoppen“, so der Landrat.

  • Pressemitteilung vom 15.04.2020:

Gesichtsschutzschilder und Teilgesichtsmasken aus dem Ostalbkreis

In einer schnellen und unkomplizierten Zusammenarbeit mit den Firmen F. & G. Hachtel GmbH & Co. KG aus Aalen und der Firma SUSA-Vertriebs-GmbH + Co hat die Chr. Renz GmbH aus Heubach innerhalb einer Woche mehrere Produktionslinien für Gesichtsschutzschilder entstehen lassen. „In kürzester Zeit haben wir gemeinsam mit Renz Werkzeuge konstruiert und angefertigt, um nunmehr über 8.000 Kopfformen pro Tag im Kunststoffspritzguss herstellen zu können“, berichtet Steffen Hachtel, Geschäftsführer der F. & G. Hachtel GmbH & Co. In diese Stirnhalterungen werden Polsterungen sowie spezielle Gummibänder nach Empfehlung und Unterstützung der Herren Ruoß und Hinderberger der Firma SUSA-Vertriebs-GmbH + Co, im Hause Chr. Renz GmbH produziert, hygienisch verpackt und sofort ausgeliefert. „Durch unser Know-How, der vorhandenen Materialien sowie der guten Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen und der Flexibilität aller Mitarbeiter, können wir einen Beitrag zur Hilfe der Eindämmung des Coronavirus leisten“, berichtet Raphael Barth, Geschäftsführer der Firma Chr. Renz GmbH stolz.

Mehrere zehntausende Einheiten sind bereits in Auslieferung. In den nächsten Tagen und Wochen sollen Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Arztpraxen, etc. zunächst im Ostalbkreis, danach deutschlandweit bedient werden. Mit Unterstützung des Landrats Klaus Pavel wurden auch weitere Landkreise in Baden-Württemberg bedient. Auch das Ministerium für Soziales und Integration wird zur weiteren Verteilung in Baden-Württemberg mit Schutzschildern beliefert werden.

 

Die Gesichtsschutzschilder decken die Gesichtspartie Augen, Nase und Mund großflächig ab und sind mittels leicht verstellbarem Gummiband sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Das Kopfteil des Schutzschildes kann unkompliziert desinfiziert und das Schild nach Gebrauch ersetzt werden.

Die Firma Hachtel hat Ihr „Know How“ im Bereich der Kunststoffverarbeitung und Entwicklung außerdem für die Entwicklung von Teilgesichtsmasken eingesetzt. Nachdem die Masken aktuell für erste Praxistests im Einsatz sind, wird in den kommenden Tagen die Serienproduktion gestartet. Mittelfristiges Ziel ist es, etwa 5.000 Masken pro Woche produzieren zu können. Die Masken werden aus einem für die Medizintechnik geprüften Material gefertigt und lassen sich einfach sterilisieren.

Eingesetzt werden können sie sowohl in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern als auch von Privatpersonen. Geschäftsführer Steffen Hachtel ist stolz auf sein Team, das in kürzester Zeit die Produktion der Firma komplett umgestellt hat: „Jeder hat mit angepackt und in dieser schwierigen Zeit mehr als 100 % gegeben.“

 

Landrat Klaus Pavel ist beeindruckt davon, was die drei Firmen aus der Region in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine gestellt haben und hat bereits erste Bestellungen für den Ostalbkreis und die Kliniken Ostalb in Auftrag gegeben.

 

  • Pressemitteilung vom 11. April 2020:

    Aktuelles zur Corona-Lage im Ostabkreis:

    Anzahl der an COVID-19 erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (LEA) gestiegen / Reihentestung im ASB Seniorenzentrum in Lindach

    Nachdem seit Montag, 6. April 2020, sämtliche Beschäftige der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Corona-Abstrich erhalten haben, liegen nun weitere Laborergebnisse vor. Die Zahl der positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner ist nach aktuellem Stand auf 244 gestiegen. Die erkrankten Personen werden innerhalb der LEA in einem separaten Quarantäne-Bereich häuslich isoliert. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreises wird in der kommenden Woche alle negativ getesteten Bewohner und Beschäftigten erneut auf das Coronavirus testen, um so festzustellen, welche Personen sich in den vergangenen Tagen zusätzlich infiziert haben, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist.

    Die leider sehr hohe Zahl der erkrankten Personen in der LEA bestätigen die getroffenen Maßnahmen des letzten Wochenendes. Nachdem bekannt wurde, dass sich mehrere Bewohner der LEA mit dem Coronavirus angesteckt hatten, hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Ostalbkreises am vergangenen Sonntag, 5. April 2020, eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA angeordnet, deren Einhaltung seitdem durch Einsatzkräfte der Polizei überwacht wird. Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Michael Dambacher sprechen sich ausdrücklich für die Aufrechterhaltung der Ausgangs-und Kontaktsperre aus. „Aufgrund der sehr hohen Zahl an infizierten Personen in der LEA, wird die Ausgangs- und Kontaktsperre noch bis mindestens 19. April 2020 bestehen bleiben“, betonn Landrat Klaus Pavel sowie der Ellwanger Oberbürgermeister Michael Dambacher. Ob nach der erneuten Testreihe weitere Maßnahmen notwendig sind, wird nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse von Regierungspräsidium, Ostalbkreis und Stadt entschieden. Landrat Klaus Pavel versichert „Wir werden alles Notwendige veranlassen um die Bevölkerung zu schützen und Gesundheitsgefahren abzuwenden“.

    Am heutigen Samstag wurden außerdem alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB Seniorenzentrums im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Lindach auf das Coronavirus getestet. Anlass für die Reihentestung waren ein Todesfall und bereits bestätigte Infizierte. Insgesamt wurde von 50 Heimbewohnern sowie 43 Mitarbeitern ein Abstrich entnommen. Die Abstrichentnahme wurde vom DRK Kreisverband Aalen gemeinsam mit Herrn Dr. Andreas Strähle aus Unterkochen und Herrn Dr. Thomas Bopp aus Wasseralfingen durchgeführt. Da das ASB Seniorenzentrum bereits im Vorfeld alle notwendigen Vorkehrungen für die Testungen getroffen hatte, konnte die Reihentestung sehr zügig und reibungslos erfolgen.

    Der Ostalb-Landrat bedankt sich insbesondere beim DRK Kreisverband Aalen sowie bei den Ärzten Strähle und Bopp für deren rasche Bereitschaft und Unterstützung: „Es ist wieder einmal beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Ostalbkreis-Familie in diesen Tagen zusammenhält und einander unterstützt.“ Ein weiterer Dank gilt dem Malteser Hilfsdienst aus Aalen, der den Untersuchungstrupp mit der notwendigen Schutzausrüstung ausgestattet hat.

 

  • Pressemitteilung vom 8. April 2020:

 

Pflegestützpunkt Ostalbkreis zeigt Wege zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf während der Corona-Pandemie auf

 

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Tagespflegeeinrichtungen und Betreuungsgruppen geschlossen. Zudem sollen Kontaktpersonen auf das Minimum reduziert werden. Dies stellt Pflegepersonen und Familien von pflegebedürftigen Angehörigen vor neue Herausforderungen. Dabei stellt sich die Frage, wie die Versorgung in diesen Zeiten im familiären Umfeld gestaltet werden kann.

 

Das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) bieten Lösungsmöglichkeiten. Nach dem Pflegezeitgesetz haben nahe Angehörige in einer akuten Pflegesituation Anspruch auf eine bis zu zehn Tage andauernde Auszeit. Dieser Anspruch gilt unabhängig von der Betriebsgröße und ohne Ankündigungsfrist. Diese Freistellung kann über das Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung finanziert werden und entspricht ca. 90 Prozent des Nettolohnes. Im Anschluss daran kann eine vollständige oder teilweise Freistellung von bis zu sechs Monaten zur häuslichen Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen genommen werden. Des Weiteren kann nach der Pflegezeit die Familienpflegezeit anschließen. Für die Pflegezeit und Familienpflegezeit kann ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beantragt werden, um die Einkommensverluste teilweise abzufedern. Weitere Informationen und Details zur Pflegezeit und Familienpflegezeit finden Sie unter https://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit.html.

 

Eine weitere Möglichkeit stellt die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege dar. Die Voraussetzungen hierbei sind, dass der Pflegebedürftige vor der erstmaligen Verhinderung bereits sechs Monate lang in seiner häuslichen Umgebung gepflegt wurde und der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist. Die Verhinderungspflege kann dabei unterschiedlich ausgestaltet werden. So können nahe Angehörige (bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert) bei Inanspruchnahmen von unbezahltem Urlaub bis zu maximal 2.418 Euro für Fahrtkosten und Verdienstausfall jährlich geltend machen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der nahe Angehörige nicht als Pflegeperson bei der Pflegekasse eingetragen ist. Weitere Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Verhinderungspflege finden Sie unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/leistungen-der-pflege.html.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Pflegestützpunkt Ostalkreis unter

07361 503-1820 (Raum Aalen)

07171 32-4403 (Raum Schwäbisch Gmünd)

07961 567-3403 (Raum Ellwangen)

oder per E-Mail: pflegestuetzpunkt@ostalbkreis.de.

 

Weitere Links: http://www.pflegestuetzpunkt.ostalbkreis.de und https://www.bw-pflegestuetzpunkt.de/.

 

  • Pressemitteilung vom 3. April 2020:

 

Öffnungszeiten der Fieberambulanz auf dem Greutplatz Aalen und Sprechzeiten der Corona-Hotlines des Landratsamts

Am Samstag, 4. April 2020 hat die Fieberambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg auf dem Greutplatz in Aalen ihren Betrieb aufgenommen. Seitdem werden Patienten mit fieberhaftem Infekt von den niedergelassenen Ärzten im gesamten Ostalbkreis an die Fieberambulanz verwiesen.

Bei auftretenden Krankheitssymptomen sollte zunächst der Hausarzt telefonisch kontaktiert oder außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung Tel. 116 117 angerufen werden.

 

Die Öffnungszeiten der Fieberambulanz sind täglich – auch an Sonn- und Feiertagen, also auch über das gesamte verlängerte Osterwochenende – von 8:00 bis 19:00 Uhr.

Das Landratsamt Ostalbkreis bietet im Zusammenhang mit Corona mehrere Hotlines an. Diese sind über die Osterfeiertage wie folgt erreichbar:

Gesundheitsamt – Karfreitag, 10.04.2020 nicht besetzt– Ostersamstag, 11.04.2020: 10:00 bis 14:00 Uhr

– Ostersonntag, 12.04.2020 und Ostermontag, 13.04.2020 nicht besetzt

07361 503-1900 oder -1901corona@ostalbkreis.de
Entisolierung – Karfreitag, 10.04.2020 nicht besetzt– Ostersamstag, 11.04.2020:

8:00 bis 16:00 Uhr

– Ostersonntag, 12.04.2020 und Ostermontag, 13.04.2020 nicht besetzt

07361 503-1128 oder -1129
entisolierung@ostalbkreis.de
Emotional belastete Corona-Erkrankte – Karfreitag, 10.04.2020 nicht besetzt– Ostersamstag, 11.04.2020:

8:00 bis 16:00 Uhr

– Ostersonntag, 12.04.2020 und Ostermontag, 13.04.2020 nicht besetzt

07361 503-1919

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf www.ostalbkreis.de unter „Aktuelles zum Coronavirus“.

 

  • Pressemitteilung vom 2. April 2020:

 

Ostalbhelden gegen Corona!

Ostalbkreis richtet Spendenprojekt auf Gut-fuer-die-Ostalb.de ein

Nach wie vor steigt die Zahl der Corona-Erkrankten im Ostalbkreis und damit auch die Anzahl von Kontaktpersonen, die wie die Erkrankten zwei Wochen in häuslicher Isolation verbringen müssen. Durch die vom Land verfügte Schließung von Einrichtungen und das Kontaktverbot sind momentan viele kleine und mittlere Betriebe sowie Selbständige in eine finanzielle Schieflage geraten.

Neben den staatlichen Unterstützungsangeboten haben sich inzwischen unglaublich viele ehrenamtliche Strukturen entwickelt, die ihre Mitmenschen auf die unterschiedlichsten Arten unterstützen. Dazu gehören Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, die anstelle der nicht mehr möglichen Trainingsstunden für ältere Menschen Besorgungen machen, dazu gehören aber auch Aktionen wie „Helden für Helden im Ostalbkreis“, bei der die Fleischerinnung Beschäftigten von Hilfsorganisationen ein kostenloses Vesper sponsert.

„Unterstützungsbedarf gibt es sicherlich noch an vielen Stellen. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis jetzt auf der Spendenplattform www.gute-fuer-die-ostalb.de ein Spendenprojekt eingerichtet“, informiert Landrat Klaus Pavel. Unterstützt werden sollen mit den Spendengeldern Menschen oder Einrichtungen, die im Zuge der Corona-Krise unverschuldet und unversehens in Not geraten oder etwa ganz konkrete Sachmittel benötigen.

Gespendet werden kann online über die Spendenplattform „Gut für die Ostalb“.

Wer nicht die Möglichkeit hat online zu spenden, kann dies auch direkt unter Angabe des Verwendungszwecks „Ostalbhelden gegen Corona“ auf das Konto des Landratsamts Ostalbkreis bei der Kreissparkasse Ostalb,

IBAN: DE52614500500110000347, SWIFT-BIC: OASPDE6A tun.

Am 9. April 2020 ab 15:00 Uhr verdoppelt die Kreissparkasse Ostalb übrigens Spenden auf „Gut für die Ostalb“ bis 10.000 Euro. Spenden lohnt sich also wortwörtlich im doppelten Sinne!

  • Pressemitteilung vom 27. März 2020: 

 

Coronavirus im Ostalbkreis

Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung zur häuslichen Isolation

Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass am heutigen Freitag, 27. März 2020, eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 28. März 2020 in Kraft und ist auf der Internetseite www.ostalbkreis.de in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ in vollem Wortlaut veröffentlicht.

>> Klicken Sie hier um die Allgemeinverfügung herunterzuladen.

 

Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.

Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.

 

Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.

 

Der Erlass der Allgemeinverfügung durch das Landratsamt Ostalbkreis hat zur Folge, dass Corona-Erkrankte und Kontaktpersonen nun keine Bescheide mehr direkt von den Bürgermeisterämtern ihres Wohnorts erhalten. Die Maßgaben der Verfügung gelten unmittelbar mit Bekanntwerden der Corona-Erkrankung bzw. des Status als Kontaktperson.

Das Landratsamt Ostalbkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass der behördlichen Anordnung der häuslichen Isolation unbedingt Folge zu leisten ist. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

 

  • Pressemitteilung vom 27. März 2020:

 

Ostalb-Landrat ruft Bevölkerung erneut zur Einhaltung der Kontaktverbote auf

„Solidarität, Geduld und Durchhaltevermögen eines jeden von uns sind jetzt gefragt!“, so Pavel

Am vergangenen Wochenende haben Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Prof. Dr. Solzbach, die Dekane sowie alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Ostalbkreis in einem gemeinsamen und eindringlichen Appell alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Vorgaben von Land und Bund zur Eindämmung der Corona-Krise einzuhalten. Seit vergangenem Montag erst gilt bundesweit ein erweitertes Kontaktverbot, an das sich viele, aber leider immer noch nicht alle halten.

 

Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. „Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch“, betont der Landrat. „Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken – teils intensiv – behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!“

 

INFO:

Am 2. März 2020 wurde der erste Corona-Fall im Ostalbkreis bestätigt. Inzwischen (Stand 27. März 2020) sind 390 Personen erkrankt. Bei rund 2.000 Personen wurde in den drei Corona-Testzentren ein Abstrich entnommen und analysiert. 53 Patienten konnten inzwischen als gesund aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Von ebenfalls rund 2.000 Personen, die als Infizierte oder Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation waren, konnten rund 830 die Isolation bereits beenden. In den Kliniken Ostalb sind 32 Patienten stationär auf der Isolierstation aufgenommen zur Klärung eines Corona-Verdachts, davon drei auf der Intensivstation. Bestätigte Corona-Fälle liegen sieben auf der Isolierstation, davon vier auf Intensiv.

 

  • Pressemitteilung vom 27. März 2020:

Planungen für Ärztliches Notfallzentrum und Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd laufen auf Hochtouren

 

Wie bereits berichtet, hat der Ostalbkreis in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz eingerichtet. Diese sollen zunächst zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung stehen. Die Fieberambulanz wird – wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten – zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden.

 

Inzwischen sind auch die Planungen für ein weiteres Ärztliches Notfallzentrum, das in Schwäbisch Gmünd vorsorglich eingerichtet werden soll und im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden kann, weiter konkretisiert worden. Darüber informiert jetzt Landrat Klaus Pavel und bedankt sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Richard Arnold für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd.

 

In der Großsporthalle in der Katharinenstraße wird der Landkreis sein zweites Notfallzentrum installieren. Auch dieses Zentrum wird als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt werden. Wie in Aalen sollen dort bis zu 125 Betten – ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten – verfügbar sein. Für den Betrieb werden bei Vollbelegung zehn Ärzte und ein Vielfaches an Pflegefachkräften benötigt. „Für den Betrieb benötigen wir noch ausgebildete Pflegefachkräfte“, so Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, sich bei uns zu melden.“ Interessierte wenden sich per E-Mail an lena.kuemmel@ostalbkreis.de im persönlichen Büro des Landrats.

 

Die Kreisärzteschaft wird ihre Fieberambulanz in den Räumen des Kindergartens, der vom Eltern-Kind-Zentrum WIPPIDU e. V. in der Katharinenstraße betrieben wird, einrichten. „Auch den Verantwortlichen des Vereins und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen, gilt mein herzlicher Dank, dass Sie sich solidarisch erklären und uns und der Kreisärzteschaft die Räume zur Verfügung stellen“, so Landrat Pavel.

 

  • Pressemitteilung vom 18. März 2020:

 

Landratsamt Ostalbkreis erlässt Allgemeinverfügung mit Ausnahmen bei der Sonn- und Feiertagsarbeit und der täglichen Höchstarbeitszeit

Der Ostalbkreis hat eine „Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland gemäß § 15 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)“ erlassen, die am 19. März in Kraft tritt.

 

Die Allgemeinverfügung des Landkreises soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt werden, sichergestellt werden.

 

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als „systemkritische Bereiche“ besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum
30. Juni 2020 befristet.

 

Die vollständige Allgemeinverfügung können sie hier herunterladen.

 

  • Mitteilung vom 13. März 2020

Coronavirus im Ostalbkreis – Landrat Klaus Pavel informiert über Einrichtung von Drive-in-Testzentren

 

Wie bereits berichtet, haben sich am vergangenen Wochenende viele Bürgerinnen und Bürger zum Skifahren in Ischgl aufgehalten. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden am gestrigen Abend Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkannt sind, hat sich der Ostalbkreis entschlossen, in Aalen und Schwäbisch Gmünd Drive-in-Testzentren zur Abstrichnahme einzurichten. Bereits Anfang März hatte das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung ein externes Zentrum eingerichtet, dessen Kapazität durch die Drive-in-Zentren nun erheblich erweitert wird.

 

Wie Landrat Klaus Pavel berichtet, wird noch im Laufe des heutigen Freitags auf dem Aalener Greutplatz das erste Drive-in-Testzentrum hochgefahren. Dieses wird voraussichtlich ab 17:00 Uhr geöffnet sein. Eine Anmeldung zur Abstrichnahme beim Gesundheitsamt des Landratsamts Ostalbkreis ist zwingend erforderlich: Telefon 07361 503-1901

Das Gesundheitsamt vergibt dann einen festen Termin, verbunden mit einem Code, der zur Einfahrt im Testzentrum auf dem Greutplatz berechtigt. Bei der Anmeldung zum Termin sind zwingend anzugeben: Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer (Erreichbarkeit rund um die Uhr). Zum Testtermin muss neben dem Code auch der Personalausweis mitgebracht werden.

 

Das Drive-in-Testzentrum in Aalen ist wie folgt geöffnet:

 

  • Heute, Freitag, 13.03.2020: 17:00-24:00 Uhr
  • Samstag, 14.03.2020: 8:00-18:00 Uhr
  • Sonntag, 15.03.2020: 8:00-18:00 Uhr
  • bis auf weiteres täglich: 8:00-18:00 Uhr

 

Ein weiteres Testzentrum in Schwäbisch Gmünd wird im Laufe der nächsten Woche eingerichtet. Details veröffentlicht die Landkreisverwaltung zum gegebenen Zeitpunkt.

Landrat Klaus Pavel appelliert nochmals nachdrücklich, alle verzichtbaren Veranstaltungen, auch Fußballveranstaltungen, in den nächsten drei Wochen unbedingt abzusagen und soziale Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu minimieren. Auch weist er darauf hin, dass ab sofort ein Besucherstopp in den Kliniken des Ostalbkreises gilt, Ausnahmen würden lediglich für die engsten Familienangehörigen gelten. Gleichlautende Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen wurden vom Sozialministerium bereits verfügt. Außerdem bittet der Kreischef die Bevölkerung darum, möglichst alle operativen Eingriffe, die verschiebbar sind, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

 

  • Mitteilung vom 4. März 2020

 

Erster Coronafall im Ostalbkreis bestätigt

Landrat Pavel informiert am Mittwochmorgen im Aalener Landratsamt über die aktuelle Entwicklung

 

Eine Analyse des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg am gestrigen Dienstag

(3. März 2020) hat für Gewissheit gesorgt: Auch im Ostalbkreis gibt es jetzt einen ersten Coronafall. Wie das Sozialministerium am Abend in einer Pressemeldung bestätigte, ist eine 43-jährige Frau positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Landrat Klaus Pavel, die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit beim Landratsamt Dr. Ulrike Bopp-Haas und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierten am Mittwochmorgen im Rahmen eines Pressegesprächs ausführlich über die aktuellste Entwicklung und die unverzüglich getroffenen Maßnahmen.

 

„Die Patientin, die im Ellwanger Raum wohnt, hielt sich vergangene Woche in Heinsberg in Nordrhein-Westfahlen auf und hat sich vermutlich dort angesteckt“, sagte Landrat Klaus Pavel. „Alle Kontaktpersonen der Erkrankten, die sich in häuslicher Isolation befindet, wurden von unserem Geschäftsbereich Gesundheit gestern noch ermittelt. Bei kritischen Kontaktpersonen haben wir noch am gestrigen Abend Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und auf schnellstmöglichem Weg dem Landesgesundheitsamt zur Analyse überbracht.“ Pavel betont, dass die Sofortmaßnahmen nach Vorgabe und in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt erfolgt seien.

 

Dr. Ulrike Bopp-Haas berichtete von einem sehr moderaten Krankheitsverlauf der Patientin, die bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist. „Eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich“, so Bopp-Haas. Beim Gesundheitsamt stehe mit der Telefonnummer 07361 503-1900 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger mit Beratungsbedarf zur Verfügung, die von 8:00 bis 20:00 Uhr täglich geschaltet ist. Am vergangenen Wochenende sowie am Montag und Dienstag seien insgesamt rund 400 Anrufe eingegangen. Seit Montag hat das Landratsamt ein Untersuchungszentrum zur Probenahme außerhalb der Räume des Gesundheitsamts organisiert. Damit will man verhindern, dass Personen, die Krankheitssymptome zeigen und bei denen ein Abstrich genommen werden soll, unnötig mit anderen in Kontakt kommen.

 

Prof. Dr. Solzbach informierte über die Situation an den Kliniken Ostalb in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd: „Wir sind vorbereitet für den Fall, dass wir eine gewisse Anzahl von Patienten zur Isolation aufnehmen können. Im Moment fühlen wir uns gut positioniert.“ Gleichzeitig tritt Solzbach entschieden Gerüchten entgegen, in den Kliniken seien bereits ganze Stationen gesperrt. Auch seien die Kliniken ausreichend mit Schutzmaterialien versorgt.

 

Insgesamt sieht Pavel den Ostalbkreis gut aufgestellt. Unter seiner Leitung treffe sich jeden Tag der Führungskreis Corona, um schnell reagieren zu können, denn die Lage könne sich stündlich ändern. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Gesundheitsamt machen einen guten Job und sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz!“, lobt der Kreischef. Pavel will sich zudem beim Land für eine koordinierte Sammelbestellung von Schutzmaterialien für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen, Kliniken, Kommunen und niedergelassene Ärzte verwenden, um etwaige Engpässe zu vermeiden. Auch Überlegungen, wie mit größeren Veranstaltungen im Kreis umgegangen werden soll, müsse man mit Blick auf die dynamische Entwicklung anstellen. „Hier gilt es, sich mit den Städten und Gemeinden einerseits, aber auch mit den anderen Landkreisen abzustimmen und eine Linie mit Augenmaß zu finden“, so Pavel. „Denn bei aller Vorsorge dürfen wir unser soziales Miteinander nicht völlig aufgeben!“

 

  • Mitteilung vom 2. März 2020

 

Corona-Virus: Landratsamt Ostalbkreis aktualisiert Empfehlungen für Rückkehrer aus Südtirol und Risikogebieten

 

Wegen einer Vielzahl von Urlaubsrückkehrern aus Südtirol, die sich am Wochenende aufgrund von Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber besorgt an das Gesundheitsamt des Ostalbkreises gewandt hatten, hat der Ostalbkreis am gestrigen Sonntag (1. März 2020) vorsorglich Verhaltensempfehlungen ausgesprochen.

 

Nachdem das Robert-Koch-Institut heute Vormittag die Corona-Risikogebiete angepasst hat und Südtirol weiterhin nicht als Risikogebiet eingestuft wird, aktualisiert das Landratsamt Ostalbkreis jetzt in Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt und den verantwortlichen Ministerien seine Empfehlungen.

 

Demnach können all diejenigen,

  • die nicht aus einer als Risikogebiet eingestuften Region zurückkehren – also auch die
    Rückkehrer aus Südtirol – und
  • die keine Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber oder Durchfall aufweisen,

 

Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

D. h. der von den gestrigen Empfehlungen des Landratsamts betroffene Personenkreis wie Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder und Betreute in Tageseinrichtungen, Lehrkräfte und Betreuungspersonal in Schulen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Betreuungspersonal in Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen kann seine jeweilige Einrichtung besuchen.

 

Als Risikogebiete sind – Stand 2. März 2020 – eingestuft:

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang
Im Iran: Provinz Ghom
In Italien: Region Emilia-Romagna (neu), Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

 

Dennoch sollten – so der Rat der Gesundheitsbehörden – grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger sämtliche Hygienemaßnahmen wie eine intensive Händehygiene, Hygiene beim Husten und Niesen und ausreichend Abstand dringend einhalten.