Informationen zum Coronavirus

Das Rathaus ist bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Bürgermeisteramt ist telefonisch unter den bekannten Telefonnummern sowie per E-Mail erreichbar.

Hier können auch in dringenden Angelegenheiten Termine vereinbart werden.

Allgemeines

 

Personen, die Symptome aufweisen, sollen weiterhin zu Hause bleiben und Kontakte meiden, bis feststeht, ob sie an Corona erkrankt sind. Personen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten 14 Tage nach Rückreise – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern als erste Anlaufstelle:

  • Zuständiger Hausarzt
  • Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis: 07361 503-1900
  • Ostalb-Klinikum Aalen: 07361 55-0
  • Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd: 07171 701-0
  • Anna-Virngrund-Klinik: 07961 881-0

Das Landratsamt Ostalbkreis wird weiterhin aktuell über die Entwicklungen informieren und seine Empfehlungen entsprechend anpassen.

 

>>Mitteilungen des Landratsamt Ostalbkreis

>>A L L G E M E I N V E R F Ü G U N G über die häusliche Isolation (Quarantäne) von Personen, die mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert sind,und deren Kontaktpersonen zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19

>>Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Verhaltensempfehlungen zum Coronavirus

 

>>Sonderseite der IHK

>>Handwerkskammer Ulm (Mitwirkung bei der Auszahlung der Soforthilfegelder des Landes)

>>Wichtige Informationen und Unterstützungsleistungen für Unternehmen (WiRO Ostwürttemberg)

>>Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus – Auslegungshilfe

>>Informationen der GOA

>>Wichtige Informationen zur Gültigkeit von Personalausweisen und Pässen

 

>>Diese Veranstaltungen sind im Ostalbkreis bereits abgesagt worden

>>Mitteilungen der Schwäbischen Post

 

Einkaufshilfen für die Ellenberger Bürgerinnen und Bürger

Bund


Hotlines für Unternehmen

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus

(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):

Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr


Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Corona-Virus:

Telefon 030 18615 1515

Montag – Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr


Hotline zu Fördermaßnahmen:

Telefon 030 18615 8000

Montag – Donnerstag 9:00 – 16:00 Uhr


Hotline der KfW:

0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer)

Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr

Website der Förderdatenbank:

WWW.FOERDERDATENBANK.DE


Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstungen:

BAFA-Hotline: 06196 908-1444

E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de


Beantragung von Kurzarbeitergeld:

Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur


Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit:

Telefon: 0800 4555520


Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu Kurzarbeitergeld:

www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/kurzarbeitergeld-wird-erleichtert.html

Informationen des Bundesfinanzministeriums zum Milliarden-Hilfsprogramm und

Schutzschild: www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/202

0-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

 

Hotlines für Bürgerinnen und Bürger

 

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus:

Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr


Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Corona-Virus:

Telefon 030 18615 6187

Montag – Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr

Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu arbeitsrechtlichen Informationen:

www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Informationen des Bundesarbeitsministeriums zur Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung:

www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/lohnfortzahlung-bei-kinderbetreuung.html

 

Land


Hotlines für Unternehmen


Wirtschaftsförderung L-Bank:

Telefon: 0711 122 2345

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:30 Uhr

Freitag 8:30 bis 16:00 Uhr


Bürgschaften L-Bank:

0711 122 2999

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:30 Uhr

Freitag 8:30 bis 16:00 Uhr


Hotlines für Bürgerinnen und Bürger

Infotelefon des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg:

0711 904 39555

täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr


Informationen des Kultusministeriums (Schul- und Kitaschließungen, Notfallbetreuung, Prüfungen):
km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

(Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Quarantäne, Kontaktdaten der Gesundheitsämter der Landkreise): www.kvbawue.de/praxis/aktuelles/coronavirus-sars-cov-2/

Spezielle Telefonnummer für Patienten, die entisoliert werden

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an:

07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020), E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de

Pressemitteilung vom 27. März 2020: 

 

Coronavirus im Ostalbkreis

 

Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung zur häuslichen Isolation

 

Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass am heutigen Freitag, 27. März 2020, eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 28. März 2020 in Kraft und ist auf der Internetseite www.ostalbkreis.de in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ in vollem Wortlaut veröffentlicht.

>> Klicken Sie hier um die Allgemeinverfügung herunterzuladen.

 

Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.

Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.

 

Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.

 

Der Erlass der Allgemeinverfügung durch das Landratsamt Ostalbkreis hat zur Folge, dass Corona-Erkrankte und Kontaktpersonen nun keine Bescheide mehr direkt von den Bürgermeisterämtern ihres Wohnorts erhalten. Die Maßgaben der Verfügung gelten unmittelbar mit Bekanntwerden der Corona-Erkrankung bzw. des Status als Kontaktperson.

Das Landratsamt Ostalbkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass der behördlichen Anordnung der häuslichen Isolation unbedingt Folge zu leisten ist. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

 

Pressemitteilung vom 27. März 2020:

 

Ostalb-Landrat ruft Bevölkerung erneut zur Einhaltung der Kontaktverbote auf

 

„Solidarität, Geduld und Durchhaltevermögen eines jeden von uns sind jetzt gefragt!“, so Pavel

 

Am vergangenen Wochenende haben Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Prof. Dr. Solzbach, die Dekane sowie alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Ostalbkreis in einem gemeinsamen und eindringlichen Appell alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Vorgaben von Land und Bund zur Eindämmung der Corona-Krise einzuhalten. Seit vergangenem Montag erst gilt bundesweit ein erweitertes Kontaktverbot, an das sich viele, aber leider immer noch nicht alle halten.

 

Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. „Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch“, betont der Landrat. „Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken – teils intensiv – behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!“

 

INFO:

Am 2. März 2020 wurde der erste Corona-Fall im Ostalbkreis bestätigt. Inzwischen (Stand 27. März 2020) sind 390 Personen erkrankt. Bei rund 2.000 Personen wurde in den drei Corona-Testzentren ein Abstrich entnommen und analysiert. 53 Patienten konnten inzwischen als gesund aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Von ebenfalls rund 2.000 Personen, die als Infizierte oder Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation waren, konnten rund 830 die Isolation bereits beenden. In den Kliniken Ostalb sind 32 Patienten stationär auf der Isolierstation aufgenommen zur Klärung eines Corona-Verdachts, davon drei auf der Intensivstation. Bestätigte Corona-Fälle liegen sieben auf der Isolierstation, davon vier auf Intensiv.

 

Pressemitteilung vom 27. März 2020:

Planungen für Ärztliches Notfallzentrum und Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd laufen auf Hochtouren

 

Wie bereits berichtet, hat der Ostalbkreis in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz eingerichtet. Diese sollen zunächst zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung stehen. Die Fieberambulanz wird – wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten – zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden.

 

Inzwischen sind auch die Planungen für ein weiteres Ärztliches Notfallzentrum, das in Schwäbisch Gmünd vorsorglich eingerichtet werden soll und im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden kann, weiter konkretisiert worden. Darüber informiert jetzt Landrat Klaus Pavel und bedankt sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Richard Arnold für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd.

 

In der Großsporthalle in der Katharinenstraße wird der Landkreis sein zweites Notfallzentrum installieren. Auch dieses Zentrum wird als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt werden. Wie in Aalen sollen dort bis zu 125 Betten – ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten – verfügbar sein. Für den Betrieb werden bei Vollbelegung zehn Ärzte und ein Vielfaches an Pflegefachkräften benötigt. „Für den Betrieb benötigen wir noch ausgebildete Pflegefachkräfte“, so Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, sich bei uns zu melden.“ Interessierte wenden sich per E-Mail an lena.kuemmel@ostalbkreis.de im persönlichen Büro des Landrats.

 

Die Kreisärzteschaft wird ihre Fieberambulanz in den Räumen des Kindergartens, der vom Eltern-Kind-Zentrum WIPPIDU e. V. in der Katharinenstraße betrieben wird, einrichten. „Auch den Verantwortlichen des Vereins und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen, gilt mein herzlicher Dank, dass Sie sich solidarisch erklären und uns und der Kreisärzteschaft die Räume zur Verfügung stellen“, so Landrat Pavel.

Artikel zum Nachlesen:

 

  • Pressemitteilung vom 18. März 2020:

 

Landratsamt Ostalbkreis erlässt Allgemeinverfügung mit Ausnahmen bei der Sonn- und Feiertagsarbeit und der täglichen Höchstarbeitszeit

Der Ostalbkreis hat eine „Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland gemäß § 15 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)“ erlassen, die am 19. März in Kraft tritt.

 

Die Allgemeinverfügung des Landkreises soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt werden, sichergestellt werden.

 

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als „systemkritische Bereiche“ besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum
30. Juni 2020 befristet.

 

Die vollständige Allgemeinverfügung können sie hier herunterladen.

 

  • Mitteilung vom 13. März 2020

Coronavirus im Ostalbkreis – Landrat Klaus Pavel informiert über Einrichtung von Drive-in-Testzentren

 

Wie bereits berichtet, haben sich am vergangenen Wochenende viele Bürgerinnen und Bürger zum Skifahren in Ischgl aufgehalten. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden am gestrigen Abend Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkannt sind, hat sich der Ostalbkreis entschlossen, in Aalen und Schwäbisch Gmünd Drive-in-Testzentren zur Abstrichnahme einzurichten. Bereits Anfang März hatte das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung ein externes Zentrum eingerichtet, dessen Kapazität durch die Drive-in-Zentren nun erheblich erweitert wird.

 

Wie Landrat Klaus Pavel berichtet, wird noch im Laufe des heutigen Freitags auf dem Aalener Greutplatz das erste Drive-in-Testzentrum hochgefahren. Dieses wird voraussichtlich ab 17:00 Uhr geöffnet sein. Eine Anmeldung zur Abstrichnahme beim Gesundheitsamt des Landratsamts Ostalbkreis ist zwingend erforderlich: Telefon 07361 503-1901

Das Gesundheitsamt vergibt dann einen festen Termin, verbunden mit einem Code, der zur Einfahrt im Testzentrum auf dem Greutplatz berechtigt. Bei der Anmeldung zum Termin sind zwingend anzugeben: Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer (Erreichbarkeit rund um die Uhr). Zum Testtermin muss neben dem Code auch der Personalausweis mitgebracht werden.

 

Das Drive-in-Testzentrum in Aalen ist wie folgt geöffnet:

 

  • Heute, Freitag, 13.03.2020: 17:00-24:00 Uhr
  • Samstag, 14.03.2020: 8:00-18:00 Uhr
  • Sonntag, 15.03.2020: 8:00-18:00 Uhr
  • bis auf weiteres täglich: 8:00-18:00 Uhr

 

Ein weiteres Testzentrum in Schwäbisch Gmünd wird im Laufe der nächsten Woche eingerichtet. Details veröffentlicht die Landkreisverwaltung zum gegebenen Zeitpunkt.

Landrat Klaus Pavel appelliert nochmals nachdrücklich, alle verzichtbaren Veranstaltungen, auch Fußballveranstaltungen, in den nächsten drei Wochen unbedingt abzusagen und soziale Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu minimieren. Auch weist er darauf hin, dass ab sofort ein Besucherstopp in den Kliniken des Ostalbkreises gilt, Ausnahmen würden lediglich für die engsten Familienangehörigen gelten. Gleichlautende Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen wurden vom Sozialministerium bereits verfügt. Außerdem bittet der Kreischef die Bevölkerung darum, möglichst alle operativen Eingriffe, die verschiebbar sind, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

 

  • Mitteilung vom 4. März 2020

 

Erster Coronafall im Ostalbkreis bestätigt

 

Landrat Pavel informiert am Mittwochmorgen im Aalener Landratsamt über die aktuelle Entwicklung

 

Eine Analyse des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg am gestrigen Dienstag

(3. März 2020) hat für Gewissheit gesorgt: Auch im Ostalbkreis gibt es jetzt einen ersten Coronafall. Wie das Sozialministerium am Abend in einer Pressemeldung bestätigte, ist eine 43-jährige Frau positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Landrat Klaus Pavel, die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit beim Landratsamt Dr. Ulrike Bopp-Haas und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierten am Mittwochmorgen im Rahmen eines Pressegesprächs ausführlich über die aktuellste Entwicklung und die unverzüglich getroffenen Maßnahmen.

 

„Die Patientin, die im Ellwanger Raum wohnt, hielt sich vergangene Woche in Heinsberg in Nordrhein-Westfahlen auf und hat sich vermutlich dort angesteckt“, sagte Landrat Klaus Pavel. „Alle Kontaktpersonen der Erkrankten, die sich in häuslicher Isolation befindet, wurden von unserem Geschäftsbereich Gesundheit gestern noch ermittelt. Bei kritischen Kontaktpersonen haben wir noch am gestrigen Abend Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und auf schnellstmöglichem Weg dem Landesgesundheitsamt zur Analyse überbracht.“ Pavel betont, dass die Sofortmaßnahmen nach Vorgabe und in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt erfolgt seien.

 

Dr. Ulrike Bopp-Haas berichtete von einem sehr moderaten Krankheitsverlauf der Patientin, die bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist. „Eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich“, so Bopp-Haas. Beim Gesundheitsamt stehe mit der Telefonnummer 07361 503-1900 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger mit Beratungsbedarf zur Verfügung, die von 8:00 bis 20:00 Uhr täglich geschaltet ist. Am vergangenen Wochenende sowie am Montag und Dienstag seien insgesamt rund 400 Anrufe eingegangen. Seit Montag hat das Landratsamt ein Untersuchungszentrum zur Probenahme außerhalb der Räume des Gesundheitsamts organisiert. Damit will man verhindern, dass Personen, die Krankheitssymptome zeigen und bei denen ein Abstrich genommen werden soll, unnötig mit anderen in Kontakt kommen.

 

Prof. Dr. Solzbach informierte über die Situation an den Kliniken Ostalb in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd: „Wir sind vorbereitet für den Fall, dass wir eine gewisse Anzahl von Patienten zur Isolation aufnehmen können. Im Moment fühlen wir uns gut positioniert.“ Gleichzeitig tritt Solzbach entschieden Gerüchten entgegen, in den Kliniken seien bereits ganze Stationen gesperrt. Auch seien die Kliniken ausreichend mit Schutzmaterialien versorgt.

 

Insgesamt sieht Pavel den Ostalbkreis gut aufgestellt. Unter seiner Leitung treffe sich jeden Tag der Führungskreis Corona, um schnell reagieren zu können, denn die Lage könne sich stündlich ändern. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Gesundheitsamt machen einen guten Job und sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz!“, lobt der Kreischef. Pavel will sich zudem beim Land für eine koordinierte Sammelbestellung von Schutzmaterialien für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen, Kliniken, Kommunen und niedergelassene Ärzte verwenden, um etwaige Engpässe zu vermeiden. Auch Überlegungen, wie mit größeren Veranstaltungen im Kreis umgegangen werden soll, müsse man mit Blick auf die dynamische Entwicklung anstellen. „Hier gilt es, sich mit den Städten und Gemeinden einerseits, aber auch mit den anderen Landkreisen abzustimmen und eine Linie mit Augenmaß zu finden“, so Pavel. „Denn bei aller Vorsorge dürfen wir unser soziales Miteinander nicht völlig aufgeben!“

 

 

  • Mitteilung vom 2. März 2020

 

Corona-Virus:

Landratsamt Ostalbkreis aktualisiert Empfehlungen für Rückkehrer aus Südtirol und Risikogebieten

 

Wegen einer Vielzahl von Urlaubsrückkehrern aus Südtirol, die sich am Wochenende aufgrund von Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber besorgt an das Gesundheitsamt des Ostalbkreises gewandt hatten, hat der Ostalbkreis am gestrigen Sonntag (1. März 2020) vorsorglich Verhaltensempfehlungen ausgesprochen.

 

Nachdem das Robert-Koch-Institut heute Vormittag die Corona-Risikogebiete angepasst hat und Südtirol weiterhin nicht als Risikogebiet eingestuft wird, aktualisiert das Landratsamt Ostalbkreis jetzt in Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt und den verantwortlichen Ministerien seine Empfehlungen.

 

Demnach können all diejenigen,

 

  • die nicht aus einer als Risikogebiet eingestuften Region zurückkehren – also auch die
    Rückkehrer aus Südtirol – und
  • die keine Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber oder Durchfall aufweisen,

 

Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

D. h. der von den gestrigen Empfehlungen des Landratsamts betroffene Personenkreis wie Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder und Betreute in Tageseinrichtungen, Lehrkräfte und Betreuungspersonal in Schulen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Betreuungspersonal in Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen kann seine jeweilige Einrichtung besuchen.

 

Als Risikogebiete sind – Stand 2. März 2020 – eingestuft:

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang
Im Iran: Provinz Ghom
In Italien: Region Emilia-Romagna (neu), Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

 

Dennoch sollten – so der Rat der Gesundheitsbehörden – grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger sämtliche Hygienemaßnahmen wie eine intensive Händehygiene, Hygiene beim Husten und Niesen und ausreichend Abstand dringend einhalten.